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Verband Deutscher Bürgschaftsbanken e. V., Schützenstr. 6a, 10117 Berlin

Finalisten

Im Finale um den 14. Handwerkspreis

Im jeweiligen Finale um den Handwerkspreis der Bürgschaftsbanken konkurrieren alle Landessieger aus den Bürgschaftsbanken um den ersten Platz. Unter den Kandidaten sind unterschiedlichste Handwerker: Von der Metzgerei, über Dachdecker bis hin zu Dentallaboren und Bestattungsunternehmen.

Folgende Landessieger konkurrieren im Bundesfinale um den 14. Handwerkspreis der Bürgschaftsbanken.

BLS GmbH

Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz)

Die BLS GmbH aus dem Dachhandwerk setzt dort an, wo Energiewende konkret wird: auf dem Dach. Das junge Unternehmen um Gründer Joshua Brack hat sich auf energetische Dachsanierungen spezialisiert und verbindet Zimmerei, Spenglerei, Dämmung und Photovoltaik in einem durchgängigen Ansatz – geplant und umgesetzt aus einer Hand.

Auffällig ist weniger das Leistungsspektrum als die Arbeitsweise. Projekte werden digital erfasst, in 3D vermessen und mit KI-gestützten Tools kalkuliert. Das beschleunigt Abläufe und erhöht die Planungsgenauigkeit, gerade bei komplexen Sanierungen oder denkmalgeschützten Gebäuden.

Brack, Architekt und gelernter SHK-Anlagenmechaniker, bringt technisches und planerisches Know-how zusammen. Ergänzt wird das durch moderne Dämmverfahren, Solardachziegel und eine klare Haltung zur Arbeitskultur: Vier-Tage-Woche, digitale Transparenz und eine aktive Präsenz in sozialen Medien, die Handwerk sichtbar und attraktiv macht.

BLS steht damit exemplarisch für eine neue Generation von Handwerksbetrieben – technologieoffen, regional verankert und auf langfristige Energieeffizienz ausgerichtet.

Weitere Informationen: Homepage; Instagram, Facebook LinkedIn

Thomas SYS TECH GmbH

Wahlhausen (Thüringen)

Die THOMAS SYS TECH GmbH aus Wahlhausen steht für eine selten sichtbare Seite des Handwerks: hochspezialisierte Technik, die im Ernstfall Umwelt, Infrastruktur und Menschen schützt. Das Unternehmen entwickelt und fertigt mobile und stationäre Rückhaltesysteme – etwa für Löschwasser, Gefahrstoffe oder Hochwasser. Eine Nische, deren Nutzen meist erst dann auffällt, wenn sie gebraucht wird.

Aktuell hat das Unternehmen eine komplexe Nachfolgeregelung umgesetzt: Neue Gesellschafter und Prokuristen haben Verantwortung übernommen, begleitet von einem Asset-Deal. Das Ergebnis ist kein Bruch, sondern Kontinuität – Arbeitsplätze bleiben erhalten, Know-how im Betrieb, Zukunftsinvestitionen möglich.

Digital arbeitet THOMAS SYS TECH ebenso selbstverständlich wie mechanisch präzise: mehrsprachiger Webauftritt, Projektanfragen online, erklärende Videos. Der Betrieb zeigt, wie mittelständisches Handwerk auch international anschlussfähig bleibt.

Kurz gesagt: ein spezialisiertes Industriehandwerk, das leise arbeitet, aber im entscheidenden Moment große Wirkung entfaltet – für Umwelt- und Gewässerschutz, Sicherheit und regionale Stabilität.

Weitere Informationen: Homepage; LinkedIn

Zander Metallbau GmbH & Co. KG

Neumünster (Schleswig-Holstein)

Mit der Übernahme der Zander Metallbau GmbH & Co. KG ist eine konsequente Nachfolgelösung im Handwerk gelungen. Ralf Rohwer führt damit zwei metallverarbeitende Betriebe – und kehrt zugleich zu seinen beruflichen Wurzeln zurück: Zander war einst sein Ausbildungsbetrieb. Zum 1. Januar 2025 übernahm er das Unternehmen gemeinsam mit seinem Sohn Jonas.

Zander Metallbau steht für modernen Stahl- und Metallbau, der präzises Handwerk mit digitaler Organisation verbindet. Geplant wird CAD-gestützt, gefertigt mit zeitgemäßem Maschinenpark. Produktionsschritte, CE-Kennzeichnung und Auftragssteuerung laufen digital – bis hin zur CNC-Fräse, die direkt aus dem Büro angesteuert wird.

Mit 31 Beschäftigten und drei Auszubildenden ist der Betrieb ein stabiler Arbeitgeber in der Region. Die Übernahme sichert nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch Wissenstransfer und Ausbildungsperspektiven in der Region. Nachhaltigkeit ist dabei kein Zusatz, sondern Teil des Alltags.

Die sorgfältig vorbereitete Übernahme verbindet zwei werkstattlich aktive Unternehmen zu einer stärkeren Einheit. Das Ergebnis ist eine strategische Weiterentwicklung des Handwerks – regional verankert, technisch auf der Höhe und generationenübergreifend gedacht.

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Masterdent GmbH

Dortmund (Nordrhein-Westfalen)

Mit Stephanie Arabatzis steht eine Unternehmerin für eine neue Haltung im Handwerk: fachlich präzise, digital versiert und offen für neue Formen der Zusammenarbeit. Seit 2024 führt sie das Dortmunder Dentallabor Masterdent GmbH allein – ein Betrieb, den sie seit ihrer Ausbildung 2009 von innen kennt.

Masterdent gehört mit 28 Beschäftigten, darunter Auszubildende, zu den leistungsstarken Laboren für ästhetisch-kosmetischen Zahnersatz in Nordrhein-Westfalen. Gearbeitet wird konsequent digital, mit hohem Qualitätsanspruch und engem Austausch mit Zahnarztpraxen. Doch das Besondere liegt nicht nur in der Technik. Arabatzis versteht ihr Unternehmen als Teil eines größeren Netzwerks. Sie initiiert Fortbildungsformate, bringt Zahntechnik und Zahnmedizin zusammen und treibt digitale Scan-Verfahren aktiv in die Praxen. Mit neuen Ansätzen wie einem dentalen Yoga-Retreat verbindet sie Handwerk, Gesundheit und Wissenstransfer – ungewöhnlich, aber wirksam.

Auch nach innen setzt sie Akzente: Teamarbeit, Weiterbildung und ein Arbeitsumfeld, das Zusammenhalt fördert, sind fest verankert. Zusätzlich engagiert sie sich im Meisterprüfungsausschuss und für mehr Sichtbarkeit von Frauen im Handwerk.

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AUVEO Hörgeräte Thorsten Rahm

Saarbrücken (Saarland)

Auveo Hörgeräte zeigt, wie sich klassisches Handwerk mit moderner Gesundheitsversorgung verbinden lässt. Gegründet 2017 von Hörakustikmeister Thorsten Rahm, hat sich der Betrieb in Saarbrücken zu einer wichtigen Anlaufstelle für Hörgesundheit entwickelt – mit einem Ansatz, der deutlich über die reine Geräteversorgung hinausgeht.

Auffällig ist die Spezialisierung auf Cochlea-Implantate. Auveo übernimmt Betreuungsaufgaben, die sonst in Kliniken liegen, und arbeitet eng mit HNO-Ärzten zusammen. Für viele Betroffene bedeutet das: lebenslange, wohnortnahe Begleitung statt weiter Wege und Wartelisten. Parallel investiert das Team gezielt in Weiterbildung, um auch therapeutische Audiotherapie anbieten zu können.

Digital arbeitet Auveo entlang des gesamten Kundenprozesses: moderne Mess- und Testverfahren, Online-Hörtests, Aufklärung über soziale Medien. Ergänzt wird das durch Präsenz in der Region – mit kostenlosen Hörtests, Informationsveranstaltungen und Kooperationen mit Senioreneinrichtungen und Apotheken.

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Metzgerei Schäfer GmbH

Weinstadt (Baden-Württemberg)

Die Metzgerei Schäfer GmbH steht seit 145 Jahren für handwerkliche Fleisch- und Wurstwaren aus dem Remstal. Der Betrieb verarbeitet ausschließlich Fleisch von drei familiengeführten Höfen aus der Region, fast alles stammt aus eigener Herstellung. Gewürzt wird nicht aus dem Sack, sondern mit frisch verarbeiteten Zutaten – ein Aufwand, der im Alltag selten geworden ist.

Seit dem 1. Januar 2025 führen die Brüder Robin Schäfer und Daniel Schäfer das Unternehmen in fünfter Generation. Beide sind Fleischermeister und haben zusätzlich Food-Management studiert. Sie kennen den Betrieb von innen und setzen die Tradition fort, ohne sie zu konservieren.

Mit rund 200 Mitarbeitenden an elf Standorten ist die Metzgerei ein wichtiger Arbeitgeber in der Region. Ausbildung, Weiterbildung und Integration gehören zum Selbstverständnis, ebenso die Versorgung älterer Menschen mit frisch gekochten Gerichten.

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Das Himmelsprojekt e.K.

Hamburg

Das Himmelsprojekt e.K. steht für einen spürbaren Wandel im Bestattungshandwerk. Gegründet von der Bestattermeisterin Seren Gören, verbindet der Betrieb handwerkliche Qualifikation mit zeitgemäßen Formen der Begleitung im Trauerfall.

Auffällig ist der bewusste Einsatz digitaler Mittel: Ein Online-Todesfallformular, transparente Informationen und moderne Technik erleichtern Angehörigen die Organisation, ohne den persönlichen Kontakt zu ersetzen. Digitalisierung wird hier nicht als Distanz verstanden, sondern als Unterstützung in einer Ausnahmesituation.

Neben Organisation und Vorsorge gehören individuell gestaltete Lebensabschiedsfeiern, Trauerbegleitung sowie Seebe­stattungen und naturnahe Beisetzungen wie Baum- oder Waldbestattungen zum Angebot.

Regional ist das Unternehmen fest in Hamburg verankert, zugleich wirkt es über die Stadt hinaus: Seren Gören engagiert sich in der Ausbildung, ist Dozentin und Prüferin im Bestattungshandwerk und als Vorsitzende der Bestatterjunioren bundesweit aktiv. Mehrsprachigkeit im Team schafft zudem Zugang für Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen.

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Lindstädt Bau GmbH

Heideland OT Drößig (Brandenburg)

Die Lindstädt Bau GmbH zeigt, wie sich Bauhandwerk weiterentwickeln kann, ohne seine Wurzeln zu verlieren. Gegründet 2003 als Zwei-Mann-Betrieb, arbeitet das Unternehmen heute mit rund einem Dutzend Fachkräften und einem modernen Maschinenpark – seit 2024 ergänzt um einen 3D-Betondrucker. Mit der Investition in 3D-Betondruck reagiert Lindstädt Bau auf steigende Anforderungen an Effizienz, Bauzeit und Gestaltung. Erste Projekte sind bereits beauftragt, darunter ein Wohnquartier mit 13 Eigentumswohnungen im Zentrum von Finsterwalde.

Geprägt wird das Unternehmen von Mirko Lindstädt, Maurer- und Betonbauermeister, Feuerwehrmitglied und fest in der Region verwurzelt. Gleichzeitig ist die Zukunft geregelt. Mit Sohn Jonnes, ebenfalls Meister, steht die nächste Generation bereit. Lindstädt Bau verbindet damit Erfahrung, neue Technik und gesicherte Nachfolge.

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PYD-Thermosysteme GmbH

Bischofswiesen (Bayern)

Die PYD-Thermosysteme GmbH zeigt, wie sich klassischer Heizungsbau durch technische Innovation neu aufstellen lässt. Das Unternehmen entwickelt und produziert Flächenheiz- und Kühlsysteme, die auf einem patentierten Prinzip beruhen: Aluminium-Thermoleitbleche in pyramidenförmiger Struktur sorgen für gleichmäßige Wärme- und Kälteverteilung bei deutlich geringeren Vorlauftemperaturen.

Übernommen wurde der Betrieb 2020 von Andreas Landa und Christian Pfnür. Seither ist das Unternehmen kontinuierlich gewachsen und konnte 2025 sein 40-jähriges Bestehen feiern. Planung, Produktion und Montage kommen aus einer Hand – ein Ansatz, der insbesondere für Heizungsbauer, Fertighaushersteller und Generalunternehmer relevant ist. Produziert wird mit Partnern überwiegend in Deutschland und Europa, regionales Engagement gehört zum Selbstverständnis.

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S&F INNOTECH GmbH

Berlin

Die S&F Innotech GmbH steht für eine Form von Metallbau, die man nicht sofort sieht, deren Wirkung aber langfristig ist. Das Unternehmen arbeitet dort, wo Gebäude erhalten statt ersetzt werden: bei der Instandsetzung und Weiterentwicklung von Fassaden, oft unter anspruchsvollen technischen oder denkmalpflegerischen Bedingungen.

Statt Standardlösungen setzt S&F Innotech auf Maßarbeit. Wenn Bauteile nicht mehr verfügbar sind oder Konstruktionen besondere Anforderungen stellen, werden Sonderteile neu entwickelt oder nachgebaut. Digitalisierung wird pragmatisch genutzt, um Abläufe zu vereinfachen und Ressourcen zu schonen – von der Auftragsbearbeitung bis zur Dokumentation. Regional übernimmt der Betrieb Verantwortung als Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb. Wachstum wird nicht über Tempo definiert, sondern über stabile Teams und gute Arbeitsbedingungen.

Weitere Informationen: Homepage

Stahl-Metallbau Wendelstorf GmbH

Wendelstorf (Mecklenburg-Vorpommern)

Die Stahl-Metallbau Wendelstorf GmbH steht seit 35 Jahren für anspruchsvollen Stahl- und Metallbau aus Mecklenburg-Vorpommern. Das Unternehmen realisiert vor allem Sonderkonstruktionen, bei denen Stahl, Aluminium und Glas zusammenkommen – technisch komplex, oft architektonisch prägend. Zu den Auftraggebern zählen Verkehrsunternehmen und Ingenieurbüros. Die Referenzen reichen von Bahnsteigdächern in Rostock über U-Bahn-Stationen in Hamburg bis hin zu Projekten mit bundesweiter Sichtbarkeit. Gefertigt wird überwiegend als Einzelstück, vom eigenen Team geplant, produziert und montiert. 2024 hat Frederic Groth das Unternehmen im Rahmen einer Nachfolge übernommen. Der studierte Maschinenbauer treibt seither vor allem die Digitalisierung voran – von cloudbasierter Verwaltung über digitale Baustellenprozesse bis hin zu KI-gestützter Kalkulation. Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut Rostock wird zudem geprüft, wie Schweißrobotik sinnvoll in die Einzelteilfertigung integriert werden kann. Regional ist SMW fest verankert: Rund 40 Beschäftigte arbeiten am Standort, neue Fachkräfte wurden eingestellt, Ausbildungsplätze wieder geschaffen.

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Bestattungsinstitut Petri Inhaber: Sebastian Trüb e.K.

Rüsselsheim (Hessen)

Mit der Übernahme des traditionsreichen Bestattungsunternehmens Petri Bestattungen ist Sebastian Trüb ein bemerkenswerter Schritt in einem sensiblen Handwerk gelungen. Der Betrieb ist seit über 70 Jahren in Rüsselsheim und Umgebung verwurzelt und begleitet jährlich rund 900 Trauerfälle – mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil an Urnenbestattungen. Trüb bringt eine ungewöhnliche Kombination aus Fachpraxis, Führungserfahrung und betriebswirtschaftlicher Ausbildung mit. Nach vielen Jahren in verantwortlichen Leitungsfunktionen im kommunalen Umfeld hat er das Unternehmen übernommen und behutsam weiterentwickelt.

Petri Bestattungen bietet heute das gesamte Leistungsspektrum rund um einen Trauerfall – von der Organisation der Beisetzung über Behördengänge bis zur individuellen Gestaltung von Abschied und Trauerfeier.

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